In vielen Studentenbuden ist die Einrichtung puristisch und dem schmalen Geldbeutel untergeordnet. Nicht alles hat seinen festen Platz und Bierkästen von der letzten Party dienen schon mal als Hocker. Aber spätestens wenn die Essenreste ein Eigenleben entwickeln oder kein sauberes Geschirr mehr vorhanden ist, sollte in der Studentenbude klar Schiff gemacht werden. Wer dann wieder Lust zum Kochen hat: Mit diesen Rezepten klappt‘s auch bei kleinem Budget. Eine Wohnung oder ein Zimmer muss nicht lupenrein sein, aber doch den Komfort bieten, sich frei bewegen und Gesuchtes ohne Wühlen finden zu können. Hier sind einige einfache Tipps, um dem Chaos beizukommen:

  • Wenn du umziehst, sortiere Sachen aus und stelle dir Frage, was du wirklich brauchst.
  • Wer erstmal eine Grundordnung hat, kann schneller kleine chaotische Stellen beseitigen.>/li>
  • In kleinen Zimmern sorgt viel Stauraum für Ordnung. Nutze den Platz unter dem Bett für Kisten mit Dingen, die du nicht täglich brauchst. Große Kisten können mehr fassen und zudem als Sitzfläche für Besucher aushelfen. Wenn viel auf dem Boden liegt, wirkt das schnell unordentlich. Nutze die Wände mit Regalen und Aufhängern.
  • In kleinen Schritten erreichst du mehr. Versuche nicht gleich die ganze Wohnung auf Vordermann zu bringen, sondern geh Stück für Stück vor. Die Motivation hält länger an, wenn du zunächst mit den offensichtlichen Sachen beginnst.
  • Zu zweit oder mit Musik macht es mehr Spaß.
  • Stifte gehören auf den Schreibtisch, Kleider in den Kleiderschrank – alle gleichartigen Sachen am besten an einem gemeinsamen Platz aufbewahren. So kannst du sie leichter finden und auch aussortieren.
  • Das leidige Thema im Studium sind die vielen Papiere. Um sicher zu gehen, dass keine wichtigen Unterlagen verschwinden oder unbeabsichtigt im Papierkorb landen, schaffe dir Ordner an. Am besten in unterschiedlichen Farben.

Vor allem in WG’s lässt sich unnötiges Streitpotential vermeiden, wenn die Bewohner einen Putzplan aufstellen und sich daran halten. Ordnung ist auch nur das halbe Leben. Schließlich leben wir nicht nur, um zu arbeiten. Ein wenig Unordnung ist durchaus berechtigt. Klar, wenn die Eltern vorbeikommen, sollte man schon den Eindruck erwecken, dass man für sein Leben und seine Wohnung gut selbst sorgen kann. Zumal gerade kleine Zimmer schon sehr schnell unordentlich wirken und in der Unordnung schnell wichtige Unterlagen verschwinden. Nach einer richtigen Aufräumaktion fühlen sich viele Menschen freier und klarer. Ein weiterer Vorteil ist, dass du jetzt auch weniger Zeit damit verschwendest im Chaos nach Sachen zu suchen.