Das Schreiben von Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten ist für viele Studenten die letzte Prüfung im Studium. Es gibt viele, die es bedauern, dass die monatelange Arbeit, stundenlanges Schreiben, exzessiver Kaffeekonsum und der Verzicht auf jegliche sozialen Aktivitäten einfach nur in einem langen Text enden, der dann nur von den Prüfern oder der Familie gelesen wird. Warum also nicht die Arbeit als Buch veröffentlichen? Für andere Studenten ist das Schreiben von Geschichten entspannender Ausgleich zum Unistress oder schon immer ein Hobby. Aber wie funktioniert der Weg vom Manuskript zum Buch?

Klassischer Verlag

Wer erst einmal eine Geschichte oder einen wissenschaftlichen Text geschrieben hat, dem stellt sich schnell die Frage, welche Form des Veröffentlichens am besten ist. Für viele bedeutet das Veröffentlichen durch einen Verlag Anerkennung als Autor. Dabei ist die Suche nach dem passenden Verlag der erste Schritt. Wissenschaftliche Arbeiten brauchen einen Verlag, der sich damit auskennt, wer aber seine Fantasygeschichte als Buch in der Hand halten will, braucht einen ganz anderen Verlag. Wenn du an deiner Abschlussarbeit sitzt und schon sicher bist, dass du diese veröffentlichen willst, kannst du das mit deinem Betreuer absprechen. Denn viele Betreuer wissen, welche Verlage an bestimmten Themen interessiert sind. Lass dich nicht davon abschrecken, dass es Stimmen gibt, die behaupten, dass der Bachelorabschluss nichts wert ist. Denn auch eine gute Bachelorarbeit mit neuer Sichtweise oder neuen Forschungsansätzen kann durchaus einen Verlag finden. Allerdings bedeutet der passende Verlag dann noch lange nicht, dass dein Buch angenommen wird.

Mehr Freiheiten im Selbstverlag

Eine Alternative sind Selbstverlage. Im Vergleich zu Verlagen musst du als Autor aber auch mehr Arbeit leisten und etwas Geld in die Hand nehmen. Während der Verlag sich um Korrekturen, Gestaltung und Vertrieb kümmert, musst du diese Aufgaben im Selbstverlag übernehmen oder einen Anbieter suchen, der dir diese Aufgaben abnimmt. Denn ohne PR für dein Buch erreichst du kein großes Publikum. Einen guten Überblick darüber, was alles von einem Selbstverleger entschieden werden muss und wie du dir helfen lassen kannst, bietet xlibri. Der Vorteil ist, dass du im Gegensatz zum Verlag aber auch mehr Freiheiten hast: Du bestimmst, wie dein Buch beworben wird, welchen Preis es hat oder wie es aussieht. Wenn du in einem Selbstverlag dein Buch erfolgreich veröffentlicht hast, stehen dir dann immer noch Verlage für deine weiteren Bücher offen.

Print oder E-Book?

Gehörst zu denen, die lieber ein Buch in der Hand halten und darin blättern? Oder geht es dir darum, dass dein Buch für viele leicht zugänglich ist? E-Books sind günstiger herzustellen und vor allem leichter zu vervielfältigen. Eine weitere Variante sind Books on demand, also Bücher, die auf Bestellung gedruckt werden. Welche Form für dich die beste ist, hängt von deiner persönlichen Vorstellung ab und wie viel Geld du investieren möchtest. Ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, zählt nicht unbedingt zu den Dingen, die ein Student getan haben muss, aber wenn du daran Spaß hast, entdeckst du vielleicht ein Talent, das dazu führt, dass du gar nicht mehr in deinem Studienberuf arbeiten willst.