Keine Panik vor den Klausuren – 4 Tipps für die Klausurphase

Spätestens am Ende des Semesters kommt kaum ein Student an Klausuren vorbei. Los geht es mit dem Bulimielernen: Schnell lernen und danach wieder alles vergessen. Dieses Prinzip funktioniert durchaus, aber warum die Klausuren nicht einfach entspannt mit unseren Tipps angehen?

Keine Panik vor den Klausuren – 4 Tipps für die Klausurphase
© ave_mario
Erstellt von LAS-Redaktion vor 1 Jahr
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Die Situation kennt ziemlich jeder Student: Für die Klausuren und Prüfungen wird erst auf dem letzten Drücker gelernt, selbst wenn du dir am Anfang des Semesters vorgenommen hast, vorbildlich jedes Seminar nachzubereiten und regelmäßig zu lernen. Eine der schlimmsten Situationen, in die ein Student geraten kann, ist durch eine Klausur zu fallen. Wir haben vier Tipps für dich, wie du dich auf anstehende Klausuren vorbereitest, ohne in Stress zu geraten.

Zeitplan machen

Der erste und wichtigste Schritt: Mache dir einen Zeitplan für deine Lernphasen. Plane dabei auch deinen Nebenjob und Puffer für unvorhergesehene Ereignisse wie die Sommerparty des Jahres und den anschließenden Kater ein. Je nachdem wie viel Zeit und Stoff du hast, könnten schon 30 Minuten am Tag reichen. Wenn du nur noch einige Tage zum Lernen hast, achte dennoch darauf, Pausen einzuplanen, um fit für den Lernexzess zu sein. Besonders effektiv sind kurze konzentrierte Lernphasen, die sich mit Pausen abwechseln. Selbst wenn dir deine Zeit zu wertvoll für Pausen und Schlaf erscheint, bedenke, dass dein Gedächtnis und dein Gehirn mit ausreichend Schlaf besser funktionieren.

Welcher Lerntyp bist du?

Idealerweise lernst du nicht nur für die Klausur, sondern auch um dein Wissen zu verankern. Aber mit dem Lernen ist das wieder so eine Sache. Es gibt verschiedene Lerntypen: Die einen malen bunte Grafiken und Bilder und die anderen sprechen mit sich selbst. Tatsächlich fällt das Lernen leichter, wenn dir klar ist, welcher Lerntyp du bist. Hilft es dir Zusammenhänge in einer Mindmap nachzuzeichnen? Bleiben Daten besser hängen, wenn du sie laut aussprichst oder aufschreibst? Probiere verschiedene Techniken aus und finde heraus, wie du am effektivsten lernst. Beim stumpfen Auswendiglernen helfen Eselsbrücken oder das Verknüpfen von Zahlen, Daten und Fakten mit persönlichen Erinnerungen oder Emotionen. Grundsätzlich hilft beim Lernen ein ruhiger Ort, der frei von Ablenkungen ist. Es gibt aber auch Musik, die dich durch den Unialltag bringt und deine Konzentration fördert. Finde heraus wo und wie du am besten lernst. Das muss nicht die Bibliothek sein. Gerade jetzt im Sommerwetter lässt es sich auch gut im Park oder am See lernen.

Spickzettel am letzten Lerntag

Am letzten Tag vor der Klausur noch ein neues Thema lernen zu wollen, macht wenig Sinn. Verschaffe dir noch einmal ein Überblick über das bisher Gelernte. Eine effektive Methode, um das Wichtigste herauszufiltern, ist das Schreiben von Spickzetteln. Beim Schreiben eines Spickzettels musst du entscheiden, welcher Stoff so wichtig ist, dass er auf den Zettel gehört. Also setzt du während des Schreibens des Zettels Prioritäten und gehst zwangsläufig noch einmal das gesamte Material durch. Letztendlich brauchst du den Spickzettel dann auch nicht mehr.

Während der Klausur nichts überstürzen

Wenn dann die Klausur startet, verschaffe dir als Erstes einen Überblick über die Aufgaben. Achte vor allem darauf, dir die Fragestellung genau durchzulesen. Solltest du am Thema vorbei schreiben, hilft nämlich dein gesamtes Wissen wenig. Mache dir gerade bei mehrteiligen Klausuren einen groben Plan, wie viel Zeit du für die einzelnen Aufgaben hast. Selbst wenn all dein Lernen nicht geholfen hat oder du eine Schreibblockade bekommst, denke daran, dass eine missglückte Klausur immer noch nicht der Weltuntergang ist und du aus Fehlern immer noch für das nächste Mal lernen kannst.

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