EBook - Abnehmen ohne Diät? - Ghostwritertätigkeit

Vorwort

Es ist wohl eins der populärsten Gesprächsthemen überhaupt – das Abnehmen. Vielleicht ist es sogar normal, dass der Mensch immer versucht, perfekt zu sein.

Dennoch kommen viele Menschen nicht um das Thema herum und fragen sich logischerweise irgendwann selbst: „Sollte ich abnehmen?“ – und wenn sie diese Frage bejahen, folgt stets der Nachsatz „Aber wie soll ich das bloß schaffen?“.

Erstellt von jonastilly vor 8 Jahren
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Es ist klar und verständlich, dass man sich so wenig wie möglich einschränken will, dennoch ist es nötig, dass man eine Diät macht, um überhaupt die Chance zu haben, ein Ergebnis zu erzielen; oder doch nicht?

Ja – hätten Sie vielleicht zunächst gesagt. Doch es ist tatsächlich nicht notwendig, eine Diät zu machen, um abzunehmen. Sie brauchen sich also nicht im Online-Abnehmprogramm kostenpflichtig anzumelden, Sie brauchen nicht penibel genau auf jede einzelne Kalorie achten, die möglicherweise in Ihrem Essen enthalten sein könnte. Sie müssen nicht jeden Tag zehn Stunden laufen.

Das Alles müssen Sie nicht tun. Es gibt einen viel einfacheren Weg.

Zumal die herkömmlichen Diäten, die man im Internet zuhauf finden kann, viele Probleme mit sich bringen können.

Der falsche Abspeck-Masterplan führt schnell zu Problemen im Hormonhaushalt des Körpers, dessen Ausgeglichenheit unabdingbar für den Stoffwechsel und den unbeschwerten Alltag des Menschen ist.

Probleme können dabei geringere Hormonspiegel sein, die zu einigen Störungen (z.B. Schilddrüsenunterversorgung) führen können. Diese Probleme können Sie aber ganz einfach vermeiden.

Warum also eine problematische Diät durchziehen, deren Erfolg am Ende noch nicht einmal hundertprozentig ungefährlich ist?

Bevor Sie denken, dass dieses Buch unglaubwürdig ist, sollten Sie sich bewusstmachen, dass eine Diät immer eine Veränderung des gesamten Hormon- und Stoffwechselsystems des Körpers bedeutet. Die Kalorien-, Vitamin-, Kohlenhydrat- und Proteinaufnahme verändert sich während einer solchen Phase grundlegend.

Damit kommt der Körper aber nicht abrupt klar, denn im Gegensatz zu Ihnen bekommt er Ihre Entscheidung ja erst mit, wenn er sie am eigenen Leibe erfährt.

Der Körper bekommt weniger Nahrung, also auch weniger Nährstoffe, die ihm helfen, Ihnen die Kraft zu geben, die Sie gewohnt sind. Es ist also kein Wunder, wenn Sie sich schlapp fühlen oder sonstige Symptome verspüren, die Sie sonst nicht verspüren oder verspürt haben.

Sie können natürlich zu Recht sagen, dass Ihnen diese Probleme im Hinblick auf das Endergebnis nichts ausmachen, dennoch möchte ich sie daran erinnern, dass Sie sehr wohl eine Wahl haben: Denn Sie können sich nun entscheiden.

Entscheiden Sie sich für die problematischen und risikoreichen Diäten, mit denen die Industrie viel Geld gewinnt, oder entscheiden Sie sich für die alternative Methode, die schon vielen anderen geholfen hat, ganz ohne große Verluste mit ihrem Körper wieder in Einklang zu kommen?

Sie haben sich für Letzteres entschieden? Dann freue ich mich, Sie begrüßen zu dürfen!

Dieses Buch soll Ihnen als kleiner Denkanstoß dienen, ein Ratgeber sein, damit Sie bald schon wieder ganz zufrieden mit sich sein können.

Ich wünsche Ihnen

Viel Erfolg!

Achtung: Alle Vorschläge, die in diesem Buch genannt werden, sind Richtlinien. Sie garantieren keinesfalls den Erfolg des Abnehm-Programms. Die Mitwirkenden dieses Buches können in keinem Fall für einen etwaigen Misserfolg haftbar gemacht werden.

1
Die Gefahr des Übergewichts

Übergewicht. Die Grenzen vom „kleinen Bäuchlein“ zum dicken Bauch verwischen.

Allerdings können wir davon einmal abgesehen sagen, dass Sie einen Arzt konsultieren sollten, sofern Sie sich unsicher sind, ob Sie unter Übergewicht, in der Fachsprache „Adipositas“ genannt, leiden.

Wenn bei Ihnen Adipositas diagnostiziert wurde oder nun wird, sollten Sie tatsächlich versuchen, etwas dagegen zu unternehmen, denn, wie Sie sicherlich auch selbst wissen:

Nichts ist schlimmer, als mit dem Gefühl aufzustehen, dass man sich selber nicht mag oder gut genug sieht.

Und Gegenmaßnahmen sind gar nicht so schwer!

Bevor wir allerdings näher darauf eingehen, zeigen wir Ihnen die Gefahren der Fettleibigkeit noch weiter auf:

Natürlich ist Fett für den Körper unabdingbar, dem können wir ohne weiteres zustimmen.

Allerdings darf das Fett im Körper nicht übermäßig vorhanden sein, der Fettanteil sollte sich also unbedingt auf einem normalen Niveau befinden.

Denn ansonsten könnten schwerwiegende Neben- oder Folgeerkrankungen oder –symptome auftreten, wie z.B.

1. Eine Störung des Fettstoffwechselkreislaufs

2. Bluthochdruck

3. Gicht

4. Krebserkrankungen (besonders der Speiseröhre)

5. Atmungsbeschwerden und Erkrankungen der Lungen

6. Bewegungsstörung, Einschränkungen der Muskelflexibilität

Leider sind das noch nicht alle Folgeerkrankungen. Es dürfte Ihnen klargeworden sein, dass Adipositas nicht belächelt werden sollte.

Des Weiteren kann es bei Fettleibigkeitspatienten Komplikation mit Narkotika geben, z.B. könnte bei Ihnen eine Notfalloperation oder ein andersartiger Eingriff durchgeführt werden müssen – Sie wollen doch nicht, dass nur deswegen ein erhöhtes Risiko besteht, oder?

Nur ein Satz noch zu den Erkrankungen: Statistisch gesehen geht Fettleibigkeit mit einer höheren Mortalitätsrate einher, d.h. Adipositas ist teilweise (mit-)verantwortlich für einen frühzeitigen Tod. Ich denke, dass Sie mir zustimmen, wenn ich sage, dass wegen einer „heilbaren“ Krankheit niemand sein Leben hergeben muss. Alles, was Sie tun müssen, ist hier drin. Wie wir Ihnen im weiteren Verlauf zeigen werden, reicht es, wenn Sie einige Dinge wissen und aufmerksamer beobachten, als Sie es vielleicht sonst tun.

Nun ein kurzes Wort zu der Frage „Wenn ich abnehme, wie viel Kilogramm sind dann ein ‚guter Erfolg‘?“:

Viele Ernährungswissenschaftler und –berater sind der Meinung, dass bereits ein Zehntel ihres Ausgangsgewichts als Gewichtsverlust ein toller Erfolg wäre. Also wäre es bemerkenswert, wenn Sie bei einem Gesamtgewicht von 130 kg in einem bestimmten Zeitraum 13 kg abnehmen würden.

Das mag vielleicht selbst jetzt noch viel erscheinen. Aber auf den zweiten Blick – mit einigen Tipps und Tricks, die Sie auch nach der Abnehm-Phase brauchen können und werden – werden Sie schnell merken, dass es mit der richtigen Methodik ganz einfach zu meistern ist – für den, der den Willen dafür entwickelt oder entwickelt hat.

Ein anderer Aspekt, der vielen Menschen vielleicht noch wichtiger erscheinen wird: Der soziale Aspekt.

Ich brauche nun auf keine soziologischen Makro-Studien zu verweisen, denn wir wissen, dass soziale Isolation die schlimmste Strafe für einen Menschen sein kann, denn es bedeutet nichts anderes als „Ignoranz“.

Schlimmer vielleicht ist die aktive Ausgrenzung, die teilweise mit Beschimpfungen und Beleidigungen einhergeht. Viele Menschen begreifen oft nicht, dass man nicht aktiv zunimmt, sondern ein langwieriger, schwieriger und oft vergebens kämpferischer Prozess dahintersteckt. Auf diese Menschen müssen wir – und das ist das Gute an dieser Sache – keine Rücksicht nehmen!

Schlimm ist es dennoch, dass die physische Attraktivität darunter leidet. Leider beziehen viele Menschen das Aussehen eines Mitmenschen viel zu stark in die persönliche Evaluierung mit hinein.

Wir haben Ihnen nun genug Gründe geliefert, um etwas gegen Adipositas zu tun.

Wenn Sie sich nun dennoch fragen, warum Sie nun in die andere Richtung kämpfen sollten, obwohl das andere Kämpfen vielleicht nicht geklappt hat, dann kann ich Ihnen sagen, dass Sie schon jetzt stolz auf sich sein können.

Unabhängig, was Sie jetzt gerade darüber denken: Sie haben sich die Zeit genommen, diese Zeilen zu lesen. Sie haben entschieden, dass es vielleicht an der Zeit wäre, zunächst Möglichkeiten auszukundschaften, Methoden herauszuarbeiten, um so zu Ihrem Ziel zu gelangen: Einem besseren Alltagsleben.

Ich kann Ihnen nun noch einen letzten Tipp auf den Weg geben, bevor wir einsteigen: Denken Sie sich während der Phase, in der Sie dieses Buch begleitet (und auch danach) stets an Folgendes:

Diesmal beweisen Sie allen anderen, dass Sie es können.

Und wenn ich das noch sagen dürfte: Sie schaffen das!

2
Die richtige Ernährung

Wie auch bei vielen Diäten kontextuell erwähnt wird, ist die richtige Ernährung ein entscheidender Faktor bei dem Wunsch nach Gewichtsverlust.

Sie müssen sich nur einmal vorstellen, dass in einem herkömmlichen Fastfood-Burger allein die Tagesmenge an benötigten Kalorien enthalten ist – von allen ungesunden Konservierungsstoffen und künstlichen Emulgatoren einmal abgesehen.

Der Körper eines erwachsenen Menschen benötigt pro Tag etwa 2000 kcal. Wenn Sie nun also den bereits erwähnten Burger, dazu Pommes frites und einen künstlichen Salat zu sich nehmen, sind sie bereits 50% über der benötigten Tagesmenge. Natürlich können Sie mal mehr Kalorien zu sich nehmen, zumal dieser Wert allenfalls eine Richtlinie sein kann, denn an anstrengenden und arbeitsintensiven Tagen benötigt der Körper natürlicherweise mehr Kalorien, mehr Nahrung, als an „normalen“ Tagen.

Dennoch geht es darum, dass Sie gesunde Sachen essen. Sie können sich natürlich gerne ein Stück Fleisch genehmigen – dann sollte es aber möglichst ohne Fett sein, und erst recht kein Fast Food.

Unabhängig davon, ob Sie abnehmen wollen oder nicht, ist Fast Food generell keine gute Alternative zur „normalen“ Ernährung.

Wir reden hier nicht davon, dass Sie unbedingt vegetarisches Essen zubereiten sollten (auch, wenn es heißt, dass Fleisch dick macht – dies ist allerdings entgegen der Meinung im Volksmund beweisbar falsch, denn im Gegenteil sind im Fleisch wichtige Proteine enthalten!), sondern wir sprechen vielmehr von bewusster Ernährung.

Ein wichtiger Aspekt, der von vielen unterschätzt wird, ist, dass nicht nur die Ess-, sondern auch die Trinkgewohnheiten Einfluss auf das Gewicht, somit auf den Organismus haben können und beweisbar haben.

Warum sagt man wohl „Bierbauch“ zu jemandem, der einen dickeren Bauch hat?

Weil Alkohol in bestimmten Genussmustern genau zu so etwas führt. Dazu sei nur gesagt, dass nicht der Alkohol Sie „wankend“ und „unkoordiniert“ werden lässt, wenn Sie ihn übermäßig konsumieren, sondern der Stoff, den die Leber ausschüttet, um den Alkohol abzubauen.

Dennoch ist das Limit der Leber irgendwann ausgeschöpft. Der Stoff muss zunächst nachproduziert werden. Da der Körper aber immer noch Alkohol im Blut hat, muss er es irgendwie loswerden, denn er merkt, dass Alkohol am Ende immer noch das ist und bleibt, was es ist: ein Nervengift.

Er muss nun versuchen, es anders abzubauen. Somit können sich Fettpolster bilden, die aus nichts anderem als übermäßigem, nicht abgebauten Alkohol bestehen.

Vermindern Sie also bitte Ihren Alkoholkonsum, sofern dieser auf einem relevant hohen Niveau ist.

Auch der übermäßige Genuss vom Erfrischungsgetränk Coca-Cola oder anderen Getränken, die viel Zucker erhalten (von „Light“ und „Zero“ einmal abgesehen, die aber auch keine wirklich gute Alternative darstellen, da dort mit Süßstoff statt Zucker gearbeitet wird und dieser krebserregend sein kann) hat wesentlichen Einfluss auf den Organismus, ähnlich wie Alkohol.

Neben Zucker sollten Sie auch Ihren Salzkonsum reduzieren. Wir alle wissen, dass der Körper Salz braucht, aber machen Sie sich bewusst, dass Salz in den meisten Lebensmitteln bereits natürlicherweise enthalten ist. Versuchen Sie also, Pommes frites oder den speziell gesalzenen Hohenzollernhering zu vermeiden. Wie Sie allerdings sehen werden, heißt das nicht, dass Sie gar keinen Fisch verzehren sollten oder können!

Trinken Sie viele Smoothies, oder ein frischgepresster Orangensaft (am besten ohne Geschmacksverstärker, ohne Konservierungsstoffe o.ä. Zugaben).

Gehen Sie am besten in Ihren Supermarkt des Vertrauens, kaufen Sie sich Früchte, die Sie mögen, und pressen Sie sie in ihrer eigenen Fruchtpresse bei sich zuhause. Ein- oder zweimal pro Tag reicht bereits.

Auch die Menge der Getränkeaufnahme ist relevant: Sie sollten täglich mindestens 1,5-2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, somit ist ihr Körper in optimaler Leistungsbereitschaft. Sie sollten allerdings auch von ihrem momentanen Wunsch abgesehen stets ausreichend Flüssigkeit trinken. Ansonsten werden Sie merken, dass der wenige Konsum von Flüssigkeiten Ihre Vitalität stark beeinflusst.

Gehen wir nun zurück zum Essen:

Zunächst können wir feststellen, dass Sie – wie bereits im Vorwort und 1. Kapitel erwähnt – keine große Umstellung, bzw. Einschränkungen hinsichtlich der Menge des Essens hinnehmen müssen.

Allerdings müssen Sie tatsächlich auf Ihre Ernährung achten.

Achten Sie auf einen abwechslungsreichen Speiseplan. Ihre Auswahl sollte möglichst viele Kategorien der Lebensmittel abdecken.

Diäten sind hier eh wenig hilfreich, da sie auf einen übermäßigen Konsum einzelner Nahrungsmittel zurückgreifen, was aber dem Aufbau einer gesunden und bewussten Ernährung nichts Gutes tut.

Was Ihnen nun vielleicht etwas „diät-typisch“ erscheinen wird, wird sich schnell als notwendig und hilfreich entpuppen: Sie sollten viel Obst und Gemüse täglich essen. Obst enthält wertvolle Fruktose, Gemüse wie z.B. Karotten enthalten wertvolles Karotin und andere Stoffe, die dem Körper bei der Fett- und Eiweißsynthese helfen.

Wie Sie Obst und Gemüse letztendlich zu sich nehmen, sprich, ob Sie einen Salat zubereiten, sie unbearbeitet essen, wie eben angesprochen in einem Frucht- oder Gemüseshake verarbeiten, oder welche Ideen auch immer Sie haben, ist nicht wichtig. Wichtig ist lediglich, dass Sie Obst und Gemüse konsumieren – und dies bitte mehrmals täglich!

Wichtiger Bestandteil der richtigen Ernährung ist außerdem Stärke, welche zum Beispiel in Kartoffeln enthalten ist. Was ist denn gegen eine leckere Ofenkartoffel mit Sauerrahmsauce einzuwenden? Wie ich finde, nichts.

Machen Sie sich Ihr Essen so, wie es Ihnen gefällt.

Zwischendurch ein Tipp zum Fleisch: Sie dürfen – wie bereits gesagt – gerne Fleisch konsumieren, achten Sie dennoch bitte auf zwei Dinge:

a. Sollte dies nicht mehrmals pro Woche, sondern höchstens an einem – gerne auch festgelegten – Tag stattfinden

b. Braten Sie das Fleisch bitte nicht in übermäßig vielem Öl an.

Achten Sie darauf, dass das Öl viel Fett enthält, und laut neuesten Ergebnissen auch mit Schadstoffen, etc. versetzt sein kann. Natürlich sollten Sie fettfreies Fleisch kaufen – aber denken Sie auch daran, dass selbst fettfreies Fleisch etwas Fett enthalten wird – was aber nicht weiter schlimm ist. Im Gegenteil: Denn das Fett wird dem Fleisch als eigenes Öl dienen, sodass Sie dank der Teflon-Beschichtung der neueren Pfannen gar kein Öl benötigen würden, also brauchen Sie sich auch nicht vor einer Spülung der Pfanne mit der Hand zu fürchten. Genau dafür sind die Teflon-Beschichtungen erfunden worden.

Sie dürfen auch Fisch essen – das sollten Sie sogar. Denn Fischfleisch ist gesund für den Körper! Hinsichtlich des Anbratens gilt hier natürlich das Gleiche wie für das Fleisch.

Fisch enthält viele Fettsäuren, die dem Körper ebenfalls im Stoffwechselprozess helfen.

Seien Sie aber auch nicht besorgt, wenn Sie keinen Fisch mögen. Das müssen Sie nicht. Auch, wenn Sie kein Fleischliebhaber sind, macht es ihrem Wunsch keinen Strich durch die Rechnung. Steuern Sie in anderen Gruppen bzgl. der Lebensmittel gerne nach. Achten Sie dabei bitte weiterhin darauf, dass die Nahrungs- und Getränkeaufnahme ausgewogen bleibt und ein normales Limit, das Sie sich je nach individuellem Layout und Konzept des Wunsches selbst setzen – ganz ohne einen strengen und teuren persönlichen Ernährungsberater oder ein Online-Abo!

Sie sehen, dass Sie sich nicht groß einschränken müssen – selbst der Fleischkonsum ist erlaubt. Wir brauchen keinen komplizierten Ernährungsplan aufstellen, den Sie befolgen müssen. Wenn Sie diese Dinge, die wir eben aufgezählt haben, beachten, sind Sie auf dem besten Weg!

Bleiben Sie dran! Sie werden es nicht bereuen.

3
Die richtige Sportart

Viele Menschen fragen sich stets, welche Sportart in Kombination mit bewusster Ernährung die richtige ist. Zunächst einmal ist zu sagen, dass die Sportart unabhängig von der Ernährung zu verstehen ist. Es ist irrelevant, ob Sie sich nun bewusst ernähren oder nicht.

Wir stellen im Folgenden eine Liste verschiedener Sportarten auf, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.

Natürlich können Sie auch mehrere Sportarten nehmen, beachten Sie aber, dass zu viel Sport auch nicht gut ist. Ihr Körper bräuchte dann wieder mehr Nahrung, was zu Hunger, bzw. Heißhunger führen kann, der in einer Phase, in der Sie sich befinden, eher ungelegen käme.

Je nach Sportart ist es am besten, bis maximal an 4 Tagen die Woche Sport zu treiben.

Fangen Sie bei Sportarten wie Walking oder Schwimmen mit kleinen Etappen an – Sie können sich später immer noch hocharbeiten. Wenn Sie allerdings ohne Konzept und Training an die Sache herangehen – und zum Beispiel gleich versuchen, vier Kilometer zu schwimmen, tut es Ihrem Körper auch nicht gut. Seien Sie nicht frustriert, wenn ein Tag einmal nicht so gut laufen sollte. Jede Sporteinheit, sei sie auch noch so kurz, ist wichtig, solange sie regelmäßig stattfindet. Hier ist das Konzept, also die Theorie, das A und O – nicht die Praxis!

1. Nordic Walking

Von dieser Sportart werden Sie mit Sicherheit bereits gehört haben. Es ist eine Mischung aus schnellerem Gehen und Joggen. Signifikant für diese Sportart sind die Stöcke, die Sie in beiden Händen tragen. Sie verbrauchen etwa 500 Kalorien die Stunde, wenn Sie in normaler Konditionsform sind. Überlegen Sie sich, dass das bereits ein Viertel des Tagesbedarfes ist – zudem ist die Sportart nicht sonderlich oder übermäßig anstrengend, sodass sich Erfolge relativ leicht erzielen lassen.

2. Schwimmen

Schwimmen ist ebenfalls gut als Kombination mit einer bewussten Ernährung mit dem Ziel Gewichtsverlust geeignet. Alle Muskeln des Körpers werden beansprucht, also wird auch mehr Eiweiß benötigt, somit können Sie auch viele Kalorien „verbrennen“.

Der Schwimmstil nimmt dabei keine besonders hohe Wichtigkeit ein. Sie können frei zwischen den einzelnen Arten wählen. Was Sie beachten sollten, ist natürlich, dass, falls Sie diese Sportart als einzige wählen, pro Woche relativ oft in ein Schwimmbad müssen, solange Sie über keinen eigenen Swimming-Pool relevanter Größe (wir empfehlen eine Bahnlänge von mindestens 15 Metern) verfügen.

3. Joggen

Diese sehr populäre Sportart ist besonders bei „Freizeitsportlern“ sehr beliebt. Sie ist ein gutes Konditionstraining (sofern man mit einem Konzept arbeitet und nicht wie viele andere Menschen anaerob trainiert, bzw. läuft). Dies mag sich zwar komisch anhören, dennoch werden Sie ein tolles Gefühl verspüren, wenn Sie nach einer Laufeinheit (wir empfehlen anfangs nicht mehr als 15, generell nicht mehr als 30 Minuten) wieder heimkommen. Unabhängig davon, ob Sie direkt duschen oder als Kombination noch einige Kraftübungen (wir empfehlen Sit-Ups, Liege- und Armstütze und einfache Dehnübungen, bevor Sie loslaufen) ausführen.

Laufen Sie bitte nicht unnötig schnell, nur, um möglichst viele Meter „abzulaufen“. Denken Sie am Anfang daran, dass Sie sich zunächst mit Laufen und Gehen abwechseln sollten (anfangs z.B. mit 2 Minuten Laufen, 2 Minuten Gehen; später 2 Minuten Laufen, 1 Minute Gehen, usw.), bis Sie irgendwann anlangen bei 15 Minuten Laufen und 2 Minuten Gehen.

Kommen Sie damit ohne größere Schwierigkeiten zurecht, können Sie bereits stolz auf sich sein.

4. Fahrradfahren

Heutzutage sieht man auf der Straße viele Fahrradfahrer mit Radler-Kleidung. Diese Sportart wird von vielen ebenfalls gewählt, da Sie der Natur näherkommen, nach erfolgreichem Abschluss in einem Café oder Ähnlichem sich selbst direkt belohnen können – und Sie nebenbei einmal mehr durchs Grüne oder die Stadt fahren können und immer etwas erleben. Helm aufgesetzt, das Fahrrad geschnappt – und los geht’s! Wie weit Sie fahren, ist egal. Beachten Sie aber, dass Sie nicht im höchsten Gang anfahren oder bergauf fahren sollten, denn das bringt weder ihren Muskeln, noch Ihnen etwas. Ihre Waden können verkrampfen und Sie werden schneller kaputt sein. Fahrradfahren kann ihrer Kondition nur dann etwas bringen, wenn Sie sich, ähnlich wie beim Joggen, nicht übernehmen. Sie müssen am Anfang keine 20km fahren – auch am Ende nicht, wenn Sie nicht wollen oder können. Es reicht, wenn Sie mit 15 min (reine Fahrtzeit) anfangen, im normalen Tempo sind Sie dann bereits 5-6 km gefahren. Überlegen Sie sich, was das für eine Strecke ist.

Diese Sportart wird von den meisten gewählt, da Sie sich natürlich gut mit einigen nötigen Dingen verbinden lässt. Zum Beispiel könnten Sie in Zukunft – statt mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln – mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, oder auch ins Einkaufszentrum, um kleinere Besorgungen zu tätigen. Besuchen Sie Freunde mit dem Fahrrad. Diese Sportart lässt sich mit dem Alltag hervorragend verbinden. Sollten Sie allerdings kein eigenes Fahrrad besitzen, ist es auch kein großes Problem, wenn Sie dies als Zweitsportart nehmen wollen. Viele große Städte bieten so genannte „Citybikes“ an, mit denen es sich ab und zu lohnt, eine Tour zu machen. Sei es auch nur, um kurz einen Kaffee trinken zu fahren oder im Park ein Buch zu lesen.

Eins wollen wir Ihnen am Ende noch mitgeben: Seien Sie auf Teilerfolge stolz, warten Sie nicht erst auf das „große“ Endergebnis!

Wie sagt man so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Lassen Sie sich nicht von kleineren Misserfolgen einschüchtern. Sollten Sie einen Tag ihr Pensum nicht erfüllen, versuchen Sie nicht, es auszugleichen, sondern machen Sie einfach ganz normal weiter!

Auch hierfür wünschen wir Ihnen

Viel Erfolg!

4
Tipps und Tricks zum dauerhaften Erfolg

Haben Sie sich konsequent an unsere Tipps gehalten, darf und möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren!

Halten Sie diesen Ernährungsplan so lange ein, wie Sie wollen (am besten natürlich für immer!). Achten Sie darauf, dass Sie Fast Food, unabhängig, ob Sie gezielt abnehmen möchten, oder nicht, eigentlich nicht konsumieren sollten. Es sollte für Sie auch keine Belohnung sein, nach erfolgreichem Gewichtsverlust ein derartig ungesundes „Essen“ zu sich zu nehmen.

Damit beginnen wir mit dem ersten Ratschlag das letzte Kapitel und somit auch den letzten Abschnitt in Ihrem Erfolgs-Plan. Wir wollen Ihnen (und vielmehr könnten wir ohnehin nun nicht mehr tun) noch einige letzte Tipps für eine schwierige Phase auf den Weg geben: Das Durchhalten.

Die eigentliche Gefahr ist aber eigentlich gar nicht das Durchhaltevermögen an sich, sondern der Rechtfertigungsdrang des Menschen.

Sie haben es doch bestimmt schon einmal von einem Freund gehört oder sogar selbst erlebt:
Man fragt sich zum Beispiel „Sollte ich etwas essen?“ – eigentlich nicht, sagt Ihr Gewissen.

„Doch, es schmeckt lecker! Du willst doch!“ – spricht das Es.

Keine Angst, wir wollen Sie nicht freudianisch tiefenpsychotherapieren, wir wollen damit nur veranschaulichen, dass der Mensch am Ende wahrscheinlich etwas essen würde. Nicht, weil er schwach ist, sondern, weil er für sich selbst einen Grund gefunden hat, warum er etwas essen kann, vielleicht sogar muss.

Der Mensch weiß nämlich eigentlich ganz gut, was richtig und falsch ist – und kann es im Normalfall (für den Extremfall lesen Sie bitte andere Bücher) auch auseinanderhalten.

Der Mensch weiß ganz genau, dass er heute schon drei Mahlzeiten gegessen hat, und die Packung Schokogebäck jetzt vielleicht nicht das Richtige ist.

Er erfindet einen Umstand (z.B. „Ich habe gestern doch nur zwei Mahlzeiten gegessen“) und verkauft es dann unter dem Rechtsgrundsatz „quod est necesarium, est ligitum“ (Weil es notwendig ist, ist es legal“). Er hat somit sein im Grunde genommen falsches Verhalten legitimiert. Vor sich selbst.

Das ist das eigentlich Gefährliche nach einer „Diät“, die wir natürlich im herkömmlichen Sinne umgangen haben. Doch leider – so befürchte ich – wird es Ihnen ebenso schwerfallen wie Menschen, die mit einer normalen Diät abnehmen wollen, nach erfolgreichem Abschluss oder Teilerfolg dranzubleiben.

Sie wollen sich wieder das gönnen, was Sie zuvor hatten. Einen in Fett angebratenen Hamburger, den leckeren Wolfsbarsch mit Kartoffelbeilage, oder auch den leckeren Haussalat mit Käse – ganz egal, was Sie vorher hatten: Überlegen Sie sich, warum Sie abnehmen mussten: Weil Sie vorher übergewichtig, oder zumindest mit sich selbst unzufrieden waren.

Hätten Sie sich bewusst dazu entschieden, so zu bleiben, wie Sie sind, dann wäre das Ihre Entscheidung gewesen – und jeder hätte sie respektiert.

Da Sie aber die Kraft hatten, zu sagen, dass Sie nun etwas tun müssen, haben Sie mit uns Ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt. Das sollten Sie nicht aufs Spiel setzen!

Das, was Sie sich vorher gegönnt haben, hat Sie unzufrieden gemacht. Ob direkt oder indirekt, unmittelbar oder mittelbar, das spielt keine Rolle.

Werden Sie nicht wieder unzufrieden!

Hier ein guter Tipp, wie Sie dem gewinnbringend ausweichen können:

Konditionieren Sie sich selbst. Dass Sie einmal abgenommen haben, heißt ja nicht, dass mit „Genuss“ nun Schluss ist. Kaufen Sie sich beispielsweise eine Packung Kekse, Schokolade, oder was auch immer Sie vorher gegessen haben.

Nun essen Sie sie allerdings nur dann, wenn Sie sich an den Plan der ausgewogenen Ernährung halten. Richten Sie einen festen „Snack“- oder „Süßigkeiten-Tag“ in der Woche ein, an dem Sie auf die Woche zurückblicken und anschließend entscheiden, ob Sie sich einige Kekse oder anderes Gebäck verdient haben. Essen Sie natürlich nicht die ganze Tüte auf einmal. Denn die Rückfallgefahr ist nie ganz gebannt.

Der Umkehrtipp wäre, sich mit Bestrafungen operant zu konditionieren. Allerdings sind nach psychologischen Erkenntnissen die Erfolge deutlich geringer, als bei der klassischen Konditionierung.

Wie dem auch sei, am Ende müssen Sie entscheiden, welche der beiden Methoden für Sie die richtige ist. Vielleicht auch eine Kombination aus beidem, das bietet sich ganz sicher an:

Wenn Sie eine gute Woche hatten, folgen Sie den Anweisungen oben.

Hatten Sie allerdings eine schlechte Woche, machen Sie sich eine Notiz, sodass Sie wissen, dass Sie bei der nächsten Woche, auch, wenn diese gut verlaufen ist, zur Strafe keine Belohnung bekommen sollen.

Diese beiden oder drei Methoden erfordern viel Disziplin und Selbstbeherrschung. Es ist ganz normal, dass nicht jeder (denn das tun nur die Wenigsten) diese Disziplin sofort und ad hoc aufbringen kann. Bitten Sie doch einen Verwandten, Bekannten oder Freund – sogar den Nachbarn – Sie anzurufen und zu fragen, was Sie gerade tun. Lassen Sie sich in einer Art und Weise kontrollieren, die Sie beide für nötig halten. Der Prüfer schaut z.B. einmal wöchentlich, ob Sie sich auch wirklich an die Vereinbarungen, die Sie mit sich selbst getroffen haben, gehalten haben.

Überlegen Sie sich auch Methoden, wie der Prüfer Einfluss auf negative Entwicklungen nehmen kann. Beachten Sie dabei natürlich, dass soziale Beziehungen am Ende diesem Konzept nicht gleichgestellt sind. Ihre Beziehung zum Prüfer sollte keinesfalls gefährdet sein!

Eine andere und beliebte Methodik:

Bitten Sie einen nahestehenden Menschen, ihn anrufen zu dürfen, sollten Sie einen negativen Drang verspüren. Dieser Mensch soll Ihnen dann gut zureden (wenn nötig, auch autoritär), damit Sie gleichzeitig die Irrationalität und Unnötigkeit dieses Verlangens aufgezeigt bekommen und abgelenkt werden.

Von weiteren Methoden wie „Kühlschrank verschließen“ und Elektroschocks sehen wir natürlich ab, da diese Dinge unter Zwang Entscheidungen herbeiführen – dies ist schlicht nicht vertretbar. Allerdings müssen Sie am Ende natürlich weiterhin Ihre Methode selbst wählen.

Behalten Sie aber im Hinterkopf, dass Disziplin und eigenes Durchhaltevermögen jeglichem Zwang und ähnlichen Einwirkungen trotzen können und werden.

Nun gibt es nur noch eine Sache, die gleichzeitig der letzte (aber ein guter!) Tipp ist, zu sagen:

Bleiben Sie dran! Machen Sie sich bewusst, wieso Sie gerade dort stehen, wo Sie stehen. Sie haben abgenommen, das ist bemerkenswert! Sie allein sind dafür verantwortlich, denn es war und wird immer Ihr Körper sein.

Sie haben sich entschieden, Ihr Leben zu ändern. Das ist natürlich nicht leicht.

Aber je mehr Erfolgserlebnisse Sie verspüren, desto einfacher wird das „Durchhalten“ werden, bis wir es irgendwann Normalität nennen. Dann brauchen Sie auch all diese Tipps nicht mehr; wie gesagt: Jedoch vorher dranbleiben!

Ich gratuliere Ihnen nochmals und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg

Alles Gute,

Viel Erfolg und

Viel Glück!

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