Viele Menschen definieren sich über ihren Job und arbeiten mehr als das sie leben. Für sie ist das ein Akt der Selbstverwirklichung. Die Arbeitsleistungen, das Gehalt oder die Projekte geben dem Leben erst Sinn. Wer sich über seine Arbeit definiert, der lebt, um zu arbeiten. Aber zu viel Arbeit kann auch krank machen. Wer hat noch nicht von Burn-out, Depressionen oder Stress als Folgen von zu viel Arbeit gehört? Bei Studenten kommt neben dem Studium und der Freizeit oft noch ein Nebenjob hinzu, der das Überleben sichert. Wie lassen sich Arbeit und Leben unter einen Hut bringen? Wie lebt und arbeitet es sich richtig?

Arbeit macht glücklich

Es ist wirklich wahr: Arbeit trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Statistiken belegen, dass Erwerbstätige eine höhere Lebenszufriedenheit haben als Arbeitslose. Dabei geht es um wesentlich mehr, als um das Geldverdienen für das Essen oder die Wohnung. Wer arbeitet, fühlt sich gebraucht und kann im Idealfall sich selbst verwirklichen. Konfuzius soll angeblich gesagt haben, dass der, der einen Beruf wählt, den er liebt, nie mehr im Leben arbeiten muss. Durch einen Job hast du mehr als nur Geld, du bekommst Kollegen und im besten Falle Anerkennung und Freiraum zur Selbstverwirklichung. Durch die Arbeit bekommt für viele Menschen das Leben erst einen Sinn.

Richtige Balance finden

Je nach Studiengang hören viele Studenten oft den Satz „Und was machst du damit? Davon kann man doch nicht leben!“. Aber was sollst Du mit einem Studiengang, der dir langfristig gesehen eine Jobperspektive bietet, wenn du dann in diesem Job nicht glücklich wirst? Was, wenn du dein Studium sogar abbrechen musst, weil du den Ansprüchen nicht gerecht wirst? Stellst du dir jetzt schon die Frage, ob du in deinem Studienberuf arbeiten musst? Arbeit ist nicht alles. Denn das Leben ist viel zu kurz um unzufrieden zu sein. Geld sollte immer nur Mittel zum Zweck sein und nicht das Leben bestimmen. Auch mit wenig Geld lässt es sich gut leben, wie sich an unseren leckeren und günstigen Rezepten beweisen lässt. Hier gilt eindeutig, dass du nicht lebst, um zu arbeiten. Hier drei Tipps um Arbeit und Leben in Balance zu halten:

  • Stell dir am besten die Frage: Was sind meine langfristigen Ziele, was macht mich glücklich und zufrieden? Wenn das dann ein gut bezahlter Job ist, umso besser.
  • Achte darauf, auch für dich ab und zu Zeit einzuplanen. Mittlerweile ist auch vielen Unternehmen klar, dass nur ein zufriedener Angestellter, ein nicht überforderter oder unterforderter Mitarbeiter gute Leistungen bringt.
  • Wer viel arbeitet, findet bei Sport, Yoga oder einem Stückchen Schokolade Entspannung und kann richtig den Kopf frei kriegen und das Gedankenkarussell rund um Arbeit, Fristen oder andere Unannehmlichkeiten stoppen.