Versteck dich schnell! 4 anstrengende Studenten-Typen, die du auf Unipartys triffst

Semesteranfang bedeutet auch, dass wieder verschiedene, Semester einleitende Unipartys, auf dem Plan stehen. Nach einem langen Sommer freut man sich über diese spaßige Abwechslung. Man trifft wieder auf lieb gewonnene Kommilitonen oder lernt neue in Hochstimmung kennen.

Versteck dich schnell! 4 anstrengende Studenten-Typen, die du auf Unipartys triffst
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Erstellt von LAS-Redaktion vor 1 Jahr
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Über die Semester eignet man sich an, durch häufige Anwesenheit auf diesen Partys, genau zu unterscheiden, welche Bekanntschaften zu vermeiden sind und welche das Potenzial zur Bereicherung haben. Für die Unerfahrenen sind im Folgenden die eher mühsamen Charaktere aufgelistet.

Der Aggro-Peter

Ist der Aggro-Peter da, ist man ungern Gastgeber. Jede Party endet bei ihm in einem Desaster. Entweder er landet in der Gosse, in der Ausnüchterungszelle oder auf der Intensivstation. Was er genau kompensieren muss, weiß niemand so genau. In den Vorlesungen scheint er auch relativ normal. Aber ab dem Moment, da das dritte Bier seine Blutlaufbahn durchläuft, gibt es nur noch Bedürfnisse, Libido & Destructo. Der vorsteinzeitliche Höhlen-Peter will dann jagen, begatten, und andere Männchen aus seinem Revier vertreiben. Leider steckt er dadurch nur ein, anstatt auszuteilen. Frisch eine Backpfeife von Klara kassiert, die von seiner zur Schau gestellten Potenz nicht angetan war, liegt er schon in der Herrentoilette am Boden, weil Marek die Schnauze voll von seinem Gockel- und Imponiergehabe hatte.

Das dichte Trio Anna, Dianna und Trianna

Wenn es sich irgendwann auf der Party so anhört, als wäre eine Horde Hyänen aus dem Zoo entwischt, dann kann es sich nur um Anna, Dianna und Trianna handeln, die frisch von ihrem Vorglühen zum Fest geschlingert sind. Jede Bekannte wird mit einem lauten Spektakel aus hochtönigem Gesäusel und nicht ernst gemeinten Gemütsfragen bombardiert. Kurz darauf geht es zum "abspacken" auf die Tanzfläche. Und nachdem Klaus mit einem Mädelskreis weggedrängt wurde, über Klara gelästert und der halbe Gin Tonic auf dem Boden geleert wurde, muss Trianna auch schon unbedingt auf Toilette. Also geht es lautstark in Richtung des nicht mehr ganz so stillen Örtchens, wobei Anna und Dianna schon ausdiskutieren, wer Triannas Haare diesmal halten muss.

Der politisch aufgeheizte Thomas

Thomas will man nicht als Mitbewohner haben, aber auf Partys ist er -- alkoholisch aufgeheizt -- noch unerträglicher. Thomas tanzt nicht, Thomas geht nicht mal auf Toilette, Thomas sitzt in der Kuschelecke zwischen knutschenden Pärchen und quatscht über besonders angenehme Themen aus der partytauglichen Rubrik "Politik und Religion". Normalerweise fängt das Gespräch im Kleinen ganz gut an, aber schnell versteht er die ihm entgegengebrachte Aufmerksamkeit als Ansporn und kniefällige Bestätigung seiner Weisheit und Weltklugheit. Ab dann gibt es kein Halten mehr: Leicht aggressiv redet sich Thomas den Mund fusselig und verliert je länger die Monologe dauern, Kontrolle über seine eigenen Gedanken, was ihn dann wiederum noch aggressiver macht. Ähnlich wie Peter kompensiert er dann mit abschätzigen Beurteilungen die Ansichten seines Gesprächspartners.

Der klebrige Klaus

Irgendwas stimmt mit Klaus nicht. Jason Voorhees ähnlich schleicht er um Gruppen von Mädchen oder armen Studentinnen an der Bar, die alleine ihre Zeit genießen und entspannen wollen. Aus irgendeinem Grund denkt er, alle Frauen der Welt sind ihm mindestens ihre absolute Aufmerksamkeit schuldig. Also macht er sich mit komisch fokussierten, feuchten Augen daran auf seine "Beute" einzuschwatzen. Je nachdem, welches "Pick-up Artist" Video er heute auf Youtube konsumiert hat, wird er entweder arrogant und fängt mit einer galanten Beleidigung über das Äußere seine Beute an oder mit alberner emotionaler Billigmanipulation à la "Ich hoffe, unsere Kinder werden deine schönen Augen haben". Meistens scheitert er damit. In solchen Situationen wird er ausfällig, um es dann nach zwei Stunden wieder zu versuchen. Seine sozialen Interaktionen sind so unverträglich, dass man sich schon Sorgen um Klaus machen muss. Hoffentlich findet er jemanden, der seine Korrespondenzen für ihn ausführt, seinen alltäglichen Small Talk betreut und seine Bewerbungen schreibt.

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