Autorentools

Autorinnen und Autoren können sich das Schreiben ihrer Texte mit vielen kleinen und großen Tools erleichtern. Ein Überblick über Werkzeuge für Autoren, die das Texterleben leichter machen.

Autorentools
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Überblick über Autorentools

Das Schreiben von Text hat sich seit der Erfindung der Schreibmaschine kaum verändert. Und dennoch gibt es tausend neue Werkzeuge, die festangestellte und freie Autoren unterstützen können. Egal, ob bei der Erstellung von Text oder bei der Organisation von Arbeitsprozessen – gerade freiberufliche Texterinnen und Texter können so ihren Arbeitsalltag angenehmer gestalten.

Anbei ein grober Überblick über aktuelle Autorentools. Zum Teil sind diese kostenlos. Bei anderen können abgespeckte Versionen kostenlos ausprobiert werden. Mitunter kann die Vollversion für die Dauer einer Testphase ausprobiert werden. So können Texter und Lektoren alle Features ausgiebig testen und herausfinden, ob sie diese alle brauchen.

Es ist kaum möglich, bestimmte Autorentools zu empfehlen, die für alle sinnvoll sind. Zu unterschiedlich sind die Textsorten und Arbeitsprozesse einzelner Autoren. So werden beispielsweise an Blogbeiträge die Anforderungen gestellt, für Suchmaschinen optimiert zu sein. Diese Texte bestehen meist aus kurzen Sätzen und integrieren Keywords und Links. Im Unterschied dazu sind Fachartikel mit Fachbegriffen, Literaturquellen und Zitatbelegen gespickt. Außerdem schreiben Autoren in Fachpublikationen längere Sätze und stellen Autoren auch vor die Herausforderung, größere Textmengen zu organisieren.

Die unterschiedliche Textlänge von Blogbeiträgen und Fachartikeln und die verschiedenen Anforderungen an sie wirken sich auch auf den Arbeitsprozess selbst aus. Für komplexere Schreibprojekte, wie Fachpublikationen und Romane braucht es andere Methoden, um das Material zu organisieren. Häufig sind viele verschiedene Arbeitsschritte zu planen: Recherche, Auswahl des Materials, Gliederung, Schreiben und Umschreiben. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, müssen Autoren jederzeit wissen, an welcher Stelle sie sich befinden. Dabei kann Software viel Zeit und Frustration ersparen. Auch können Autoren und Lektoren ihre Stilistik von verschiedenen Software-Programmen überprüfen lassen. Eine wertvolle Hilfe auch für Lektorat und Korrektorat.

Damit Autoren die positiven Auswirkungen erleben können, müssen sie jedoch erst mal Zeit investieren, um das für sie perfekte Programm zu finden. Dabei müssen Texter sich zunächst darüber klar werden, bei welchen Aufgaben sie Unterstützung brauchen. Geht es um kleinere Aufgaben, wie orthografische und stilistische Hilfe? Brauchen sie Unterstützung dabei, ihren Schreiballtag zu organisieren oder gar eine Art Softwareassistenz, um ein komplexes Projekt durchzuführen?

Ausgewählte aktuelle Autorentools

Die Nase vorn hat Duden, mit seiner Online-Rechtschreibprüfung. Diese ist in Form einer Checkbox auf der Startseite zu finden und kann bis 800 Zeichen gratis genutzt werden. Aber auch auf der Website von canoo kann die eigene Rechtschreibung geprüft werden. Zusätzlich finden sich, wie auch auf der Seite von Duden, wertvolle Übersichten zur deutschen Grammatik. Wer kurzfristig ein Brett vor dem Kopf hat und verzweifelt Synonyme sucht, wird bei Woxikon fündig. Ebenso ist die Website OpenThesaurus zu empfehlen, auf der Autoren neben Synonymen auch nach Redewendungen suchen können. Um Wortfelder zu entdecken, in denen Wörter häufig verwendet werden, bietet sich das Portal Wortschatz der Uni Leipzig an.

Vor allem Autoren, die an größeren wissenschaftlichen Projekten arbeiten, müssen ihr Material gut und lückenlos organsieren. Dafür stehen diverse Literaturverwaltungsprogramme zur Verfügung, wie beispielsweise Citavi, Docear, JabRef, Mendeley und Zotero.

Autoren, denen es schwer fällt, sich einen ablenkungsfreien Arbeitsplatz einzurichten, können sich mit kleinen Tools helfen. Diese blenden alles auf dem Monitor aus, was nicht unmittelbar zum Schreiben gehört. Für den Look einer analogen Schreibmaschine auf dem Bildschirm sorgen Programme wie FocusWriter, OmmWriter, WriteMonkey sowie 1A Writer, das es vermutlich bald auch in einer Version für Windows gibt.

Im SEO-Bereich gibt es andere Anforderungen an die Länge und die Verständlichkeit von Texten. Auch dafür gibt es kleine Helfer, die die Komplexität von Texten schnell scannen, wie beispielsweise Leichtlesbar, Textanalyse-Tool und Wortliga.

Autoren, die für die Ideenfindung und Strukturierung ihrer Texte Tools benötigen, können Mindmapping-Tools ausprobieren. Ein guter Start sind: mindmeister, Tinderbox und XMind. Über diese Tools können Autoren auch mit anderen Autoren leichter zusammenarbeiten.

Vielschreibende Autoren, die Belletristik oder Drehbücher schreiben, können noch weitere Tools ausprobieren. Dramaqueen, PapyrusPatchwork und Scrivener helfen dabei, Material zu organisieren, zu plotten, Figuren zu entwickeln, zu korrigieren und dabei niemals die Übersicht zu verlieren.

Autoren, die viel allein am Schreibtisch arbeiten und Schwierigkeiten damit haben, sich zu disziplinieren, können die Pomodoro-Technik testen. Dazu werden die eigene Arbeit in kleine Häppchen aufgeteilt, die in jeweils 25 Minuten zu bewältigen sind. Nach 25 Minuten gibt es eine Pause von fünf Minuten. Nach vier Sessions gibt es eine längere Pause von mindestens zwanzig Minuten. Diese Technik hilft dabei, Arbeit in Etappen herunterzubrechen und gibt einen besseren Überblick über den eigenen Fortschritt. Dafür kann das Autorentool Tomato Timer genutzt werden – ein einfacher Wecker oder das Handy reichen aber völlig aus.

Autorentools und Lass-andere-schreiben.de

Das Internet bietet eine Fülle an kleinen und großen Tools für diverse Arbeitsschritte bei der Texterstellung. Jede Autorin und jeder Autor kann sich so den eigenen Schreibprozess mit geeigneten Tools erleichtern. Auch Expertinnen und Experten auf dem Portal Lass-andere-schreiben.de nutzen Tools, um sich den Schreibprozess zu erleichtern. Das Portal ist ein Tool, mit dem Autoren die Akquise neuer Aufträge erleichtern wird. Auf Lass-andere-schreiben.de finden Autoren hochwertige Textaufträge und können mit den Auftraggebern selbständig in Kontakt treten. Ihre Preise gestalten sie dabei eigenständig, abhängig vom Aufwand, den sie dafür kalkulieren.

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