Eine Buchbesprechung ist nicht nur eine Inhaltsangabe. Sie ist eine subjektive Auseinandersetzung mit einem Roman, einem Sachbuch oder anderen Text. Sie spiegelt eine persönliche Meinung wider und ist gleichzeitig nachvollziehbar. Eine gute Buchrezension gibt dem Leser einen Eindruck vom besprochenen Text, auch wenn dieser das Buch nicht gelesen hat. Daher gibt es Richtlinien, die beim Schreiben einer gelungenen Rezension idealerweise einzuhalten sind.

Buchrezension ist nicht gleich Buchrezension

Neben dem Begriff Buchrezension gibt es auch die bedeutungsgleichen und leichter verständlichen Bezeichnungen Buchbesprechung oder Buchkritik. Vor allem der Begriff Buchkritik macht deutlich, dass es um eine kritische Auseinandersetzung mit einem Buch geht. Dabei bezieht sich die Kritik auf die negativen und negativen Aspekte und auch auf die Besonderheiten des besprochenen Buches.

Allerdings gibt es Unterschiede zwischen Rezensionen von belletristischen und fachlichen Werken. Die Besprechung eines Buches erfordert nicht zwangsläufig eine Auseinandersetzung mit dem Umfeld des Autors. Die Rezension von Fach- und Sachliteratur hingegen ist nur mit der Einordnung in die Forschungsdiskussion vollständig. Eine akademische oder wissenschaftliche Buchrezension setzt sich zusätzlich mit den formulierten Thesen und Ergebnissen auseinander. Auch die Herangehensweisen in der Schule, in der Universität und im Feuilleton sind unterschiedlich. Das Verfassen einer Buchrezension in der Schule ist wie eine Gedichtanalyse oder ein Referat mehr eine Übung, um das Schreiben verschiedener Textsorten zu erlernen. Im Feuilleton kann eine Buchrezension ein eigener literarischer Text werden, während im Studium eine Rezension auch eine kleine wissenschaftliche Ausarbeitung ist.

Aufbau einer Buchrezension

Um eine Buchrezension zu schreiben, ist der erste Schritt das sorgfältige Lesen des Buches. Die anschließende Beschreibung ist leichter, wenn während des Leseprozess Notizen zur Handlung, zur Sprache oder zu Auffälligkeiten entstehen. Notizen haben zudem den Vorteil, dass sich damit auch Schreibblockaden lösen lassen.

Ganz gleich, ob die Buchrezension sich auf einen Roman oder ein Fachbuch bezieht, der Aufbau bleibt gleich: Eine Besprechung beginnt mit einer Einleitung, die einen ersten Überblick über den Text gibt. Sie enthält Informationen über den Autor, den Titel und eine kurze Zusammenfassung.

Im Hauptteil geht es um das Thema und die Handlung des Buches. Dabei verrät die Rezension im besten Falle nicht das Ende. In den Hauptteil gehört auch die Beurteilung des Buches. Wie ist es aufgebaut? Wie ist die Sprache? Wofür verdient der Autor Lob und wofür Kritik? Da im Hauptteil die persönliche Meinung des Rezensionsschreibers im Vordergrund steht, ist es entscheidend, jede Kritik aus dem Buch heraus zu begründen. Bei einer wissenschaftlichen Besprechung gehört in den Hauptteil auch die Bewertung der Argumentation und die Vorgehensweise des Autors.

Die Rezension schließt mit einer Wertung ab. Diese kann eine Einordnung in das restliche Werk des Autors oder in das Literaturgenre sein. In den Schluss passen offene Fragen oder die Korrektur eines ersten Eindrucks. Bei der Besprechung eines Fachbuches passt hier auch die Beurteilung, wem das Buch weiterhelfen kann. Für diejenigen, die nicht wissen, wie sie den Aufbau einer Rezension angehen, gibt es die Möglichkeit, sich von einem Ghostwriter helfen zu lassen.

Tipps für eine gute Buchrezension

Entscheidend für eine gute Rezension ist, dass die Leser sie verstehen und einen Mehrwert aus ihr ziehen können. Das bedeutet, der Sprachstil ist dem Leser angepasst und die Informationen sind sinnvoll strukturiert. Eine gute Möglichkeit, um zu prüfen, ob die Rezension verständlich ist, ist das Korrekturlesen lassen oder ein abschließendes Lektorat. In einer Rezension den Titel oder Autorennamen falsch zu schreiben, ist für den Verfasser und den Leser, der das Buch kaufen möchte, unangenehm. Mehrwert heißt auch, dass die Rezension nicht nur ein Verriss oder eine Verherrlichung ist, sondern verschiedene Aspekte zur Sprache kommen.

Grundsätzlich gilt bei Buchbesprechungen, dass sie im Präsens geschrieben sind. Je kürzer sie sind, je länger bleibt ihnen die Aufmerksamkeit des Lesers erhalten. Wer für Lehrer oder Dozenten schreibt, hält sich idealerweise an deren Richtlinien hinsichtlich des Umfangs um eine gute Note zu bekommen.

Schon beim Lesen gemachte Notizen helfen als Leitfaden für den Aufbau einer Rezension. Bei Fachbüchern lässt sich der Aufbau gut an die Gliederung des Buches anpassen. Wer die passenden Worte nicht findet, kann Zitate aus dem besprochenen Werk einbauen, die eine Charakterisierung oder andere Aspekte deutlich machen. Dabei ist darauf zu achten, Zitate maßvoll einzusetzen und auf die Angabe von Seitenzahlen zu verzichten.

Buchrezension schreiben lassen

Eine Buchrezension schreiben, ist eine Sache der Übung. Wer sich mit dem Schreiben von Buchrezensionen vertraut gemacht hat, kann die Struktur auf Film- oder Musikkritiken anwenden. Denn das Prinzip einer Rezension bleibt gleich. Wer jedoch Schwierigkeiten hat, seinen persönlichen Eindruck in Worte zu fassen, kann sich Hilfe bei Ghostwritern holen. Der Begriff Ghostwriting beschreibt nicht nur das Schreiben von Texten, die Autoren können auch eine beratende Funktion übernehmen oder Geschriebenes Korrekturlesen. So können sich Schüler Vorlagen für ihre Facharbeit vom Ghostwriter schreiben lassen. Gerade wenn es um gute Noten in der Schule oder im Studium geht, ist ein abschließendes Korrekturlesen oder eine Schreibberatung hilfreich.

Auf Lass-andere-schreiben.de lassen sich Ghostwriter, Autoren, Lektoren und Korrekturleser finden. Wer Hilfe beim Schreiben von Texten sucht, kann kostenlos einen Auftrag einstellen und erhält von den verifizierten Experten unterschiedliche Angebote. Bevor sich Auftraggeber für einen Experten entscheiden, haben sie die Möglichkeit, sich Leseproben und Bewertungen anzusehen. So können sie einen Eindruck bekommen, ob die Qualifikationen und der Schreibstil des Experten den Vorstellungen entsprechen.