Freelancer werden

Freelancer werden – ein Traum vieler Arbeitnehmer, die fest angestellt sind. Angestellte, die mit dem Gedanken spielen, Freelancer zu werden, sollten Vor- und Nachteile kennen.

Freelancer werden
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Was sind Freelancer?

Freelancer, zu deutsch Freie Mitarbeiter oder umgangssprachlich auch Freiberufler genannt, sind Selbstständige. Sie führen Aufträge für Kunden und Unternehmen selbstständig durch, ohne bei diesen fest angestellt zu sein. Viele Freelancer gibt es im IT-Bereich, in den Medien und in beratenden Branchen. Auch bei allen Arbeiten, die mit der Erstellung von Texten verbunden sind, gibt es viele Freelancer. Ob freie Autoren, Lektoren oder Ghostwriter – die meisten arbeiten selbstständig. Im Vergleich zu Festangestellten genießen Freelancer Vorteile, müssen jedoch auch einige Aufgaben übernehmen, die Festangestellte nicht machen müssen.

Auch wenn im Sprachgebrauch Freelancer und Freiberufler häufig synonym verwendet werden, gibt es steuerrechtlich Unterschiede. In der Kommunikation mit Finanzämtern sollten Freelancer wissen, in welche Kategorie sie fallen. Das deutsche Einkommenssteuergesetz unterscheidet bei Selbstständigen zwischen Freiberuflern und anderen Selbstständigen, die als Gewerbetreibende zählen. Dabei ist es für Selbstständige attraktiv, vom Finanzamt als Freiberufler gewertet zu werden, da diese Vorteile genießen. Sie sind davon befreit, Gewerbesteuer zu zahlen und dürfen eine vereinfachte Buchhaltung führen. Wer offiziell Freiberufler werden darf, ist in den sogenannten Freien Berufen oder Katalogberufen geregelt. Dazu zählen beispielsweise Notare, Ärzte und Dolmetscher. Für ähnliche Berufe, vor allem im beratenden Bereich, ist die Zuordnung nicht immer klar und muss mit dem zuständigen Finanzamt geklärt werden. Dieses entscheidet beispielsweise, ob ein Fachübersetzer für Medizin als Freiberufler gilt.

Fragt man nach Merkmalen von Freelancern, so fallen den meisten Menschen ähnliche Merkmale ein: Freelancer werden als frei und unabhängig beschrieben, und als Auftragnehmer, die ihre Honorare selbst bestimmen. Wer will da kein Freelancer werden? Traumhaft die Vorstellung, Freelancer könnten vom Strand aus ein paar Aufträge erledigen, mit ein paar Schwimmzügen zwischendurch und Drink nach erledigter Arbeit. Aufstehen, wann man es für richtig hält und auf gar keinen Fall Anweisungen der Chefin oder des Chefs ausführen müssen, die man für kontraproduktiv hält.

Auf der anderen Seite müssen sich Freelancer mit Dingen auseinandersetzen, die Angestellte nicht machen. Freelancer werden damit konfrontiert, dass sie sich um die Akquise ihrer Kunden selbst kümmern müssen. Bei der Gestaltung ihrer Honorare werden Freelancer darauf achten, dass sie genügend einnehmen, um eventuelle Ausfälle durch Krankheit zu überbrücken. Außerdem werden Freelancer sich mit ihrer Buchhaltung und Steuererklärung auseinandersetzen müssen. Zusätzlich müssen werdende Freelancer sich mit dem Thema Scheinselbstständigkeit bzw. Solo-Selbstständigkeit auseinandersetzen. Wer Freelancer werden möchte, sollte darauf achten, mehr als einen Auftraggeber zu haben.

Wie wird man Freelancer?

Da Freelancer keine geschützte Berufsbezeichnung ist, kann sich jeder Freelancer nennen. Um tatsächlich an Aufträge zu kommen und mehrere Kunden als Auftraggeber zu haben, gibt es einiges zu tun. Um Freelancer zu werden mit Aufträgen, bieten sich Portale an, über die Freelancer an Jobs kommen können. Einige Portale richten sich breit an Freelancer, andere Portale sind auf bestimmte Bereiche spezialisiert. So ist beispielsweise das Portal das auge für alle relevant, die in der Designbranche Freelancer werden wollen. Wer zum Beispiel Lektor werden möchte und vorhat, sich auf Werbelektorate zu spezialisieren, kann dort eine erste Anlaufstelle finden.

Wer Freelancer werden möchte, sollte klar formulieren können, welche Diensteleistungen er anbietet. Außerdem sollten Freelancer ihre Branche kennen und wissen, wer ihre Zielgruppe ist und wo diese sich aufhält. Wer Freelancer werden möchte, meldet sich beim Finanzamt an und informiert sich, ob er als Freiberufler oder Gewerbetreibender gilt. Werdende Freelancer lassen sich zur Gestaltung von Rechnungen und Honoraren sowie ihrer Buchführung beraten.

Wer als Freelancer erfolgreich werden möchte, sollte sich auch dazu beraten lassen, welche Strategien es gibt, um langfristig selbstständig arbeiten zu können. Auch ist es für werdende Freelancer hilfreich, eine eigene Website zu haben, in den sozialen Medien präsent zu sein und sich gut zu vernetzen. Auf Weiterbildungsveranstaltungen, Messen, Kongressen oder Tagungen werden Freelancer das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: neben neuem Input lassen sich Kontakt knüpfen. Der Austausch mit anderen Freelancern und Spezialisten der Branche hilft Freelancern, auf dem Laufenden zu bleiben. So können Autoren, die mit Texten Geld verdienen möchten, auf Buchmessen ihre Netzwerk erweitern. Wer Freelancer werden möchte, kann prüfen, ob für eine Weiterbildung eventuell eine Förderung durch die Bildungsprämie infrage kommt.

Neben fachlicher Expertise sollten werdende Freelancer über Soft Skills verfügen. Sie müssen ihren Arbeitsalltag gut organisieren zu können, Absprachen mit Kunden effizient und freundlich führen können und sich selbst motivieren können. Vor allem in Zeiten mit wenigen Aufträgen ist es für Freelancer wichtig, dass sie damit umgehen können. Wer langfristig Freelancer werden möchte, sollte für sich herausfinden, welche Phasen er zur Regeneration braucht und zu welchen Zeiten er am produktivsten arbeitet.

Freelancer werden und Lass-andere-schreiben.de

Um Freelancer zu werden und an Aufträge zu gelangen, bieten sich zu Beginn Portale an. Diese erheben von Freelancer in der Regel eine Provision, kümmern sich dafür jedoch um die Akquise. So können Freelancer sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren und ihr Portfolio vergrößern. Für Freelancer im Bereich Text vermittelt das Portal Lass-andere-schreiben.de hochwertige Textaufträge zwischen Auftraggebern und Freelancer-Textern. Dazu bewerben sich Freelancer auf die inserierten Aufträge. Die Konditionen dafür handeln sie mit den Inserenten aus. Nur, wenn sich beide Seiten einigen, kommt es zur Auftragsvergabe.

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