Das BWL Studium

Mit über 200 000 Studierenden ist die Betriebswirtschaftslehre oder kurz BWL das beliebteste Studienfach in Deutschland. Es macht somit rund 10 % aller in Deutschland belegten Studienplätze aus. Zu der besonderen Beliebtheit der Schwesterdiziplin der Volkswirtschaftslehre (VWL) tragen zwei wesentliche Faktoren bei. Zum einen sind die späteren Einsatzbereiche sehr vielseitig und Betriebswirte bilden oft den Kern großer Unternehmen und zum anderen locken attraktive Gehälter nach dem erfolgreichen Studienabschluss.

Die Regelstudienzeit für den Bachelor der Betriebswirtschaftslehre beträgt zwischen 6 und 7 Semestern. Das BWL-Studium kann wahlweise noch um einen Master, MBA oder einen PHD (Dissertation) erweitert werden.

Noch heute hält sich die unwahre Behauptung, BWL sei das Studium derer, die nach dem Abitur keine klare Vorstellung von der Studienwahl haben. Dieses Gerücht kommt jedoch bei Weitem nicht an die Vielschichtigkeit dieser Wirtschaftswissenschaft heran. Die Große Anzahl der Studenten belegt vielmehr das breite Spektrum an Jobmöglichkeiten, welche mit einem BWL-Abschluss wahrgenommen werden können. Sei es mit einem Diplom, Bachelor oder Master in der Betriebswirtschaftslehre.

Anforderungen des BWL Studiums

Wer BWL studieren möchte, sollte ein entsprechendes Verständnis für Zahlen und Formeln mitbringen. Das betriebswirtschaftliche Studium bleibt in erster Linie eine kaufmännische Ausbildung. Inwieweit die Mathematik später im Studium ausgeprägt ist, hängt vor allem von den gewählten Vertiefungen ab.

Im BWL Grundstudium, werden an den meisten Universitäten Grundlagen des Rechnungswesen, des Controllings, der Statistik und der Wirtschaftsmathematik vermittelt. Im Hauptstudium der Betriebswirtschaftslehre spezialisiert man sich durch die gezielte Kurswahl auf die jeweiligen Schwerpunkte der Betriebswirtschaft. Diese Wahl wiederum entscheidet, ob das Studium an einer BWL-Fakultät mathematiklastig wird oder nicht.

Entscheidet man sich bereits früh für den klassischen Marketing Bereich, fallen neben den mathematischen Kursen aus dem Grundstudium später kaum noch quantitative Kurse ins Gewicht. Die Wahl einer Vertiefung in Richtung Unternehmensbesteuerung steigert die quantitative Anforderung des Hauptstudiums dagegen deutlich. Gar nicht mehr heraus aus dem Rechnen kommt man hingegen bei Vertiefungen, die sich um Investition und Finanzierung drehen. Wählt man die Finanzen als Schwerpunkt des BWL-Studiums, genießt man viele Freiheiten in Bezug auf die Gestaltung der jeweiligen BWL-Kurse.

Weiter sollte einem bewusst sein, dass der klassische Einsatzbereich eines späteren Betriebswirts der Schreibtisch ist und seine Arbeitsmittel Papier und Stift, bzw. das Notebook. Ist ein Büro, als zukünftiger und typischer Arbeitsplatz im Management, für einen selbst unvorstellbar, wird sich früher oder später Ernüchterung einstellen. Und das gilt für nahezu alle Bereiche, die man sich in Zusammenhang mit einem BWL Studium vorstellen kann. Man sollte eine gewisse Bereitschaft zu kollegialer Teamarbeit nicht unterschätzen. Was schon während des Studiums durch Gruppenarbeiten und Gruppenpräsentation geübt wird, wird für den zukünftigen Betriebswirt später zum täglichen Business.

Im Consulting bzw. in Unternehmensberatungen arbeiten oft große Teams von Betriebswirten gemeinsam für große Mandanten. Dabei muss man sich nicht nur auf sein gegenüber verlassen können, sondern auch selbst die notwendige Selbstdisziplin und Zuverlässigkeit mitbringen, um für dieses Team einen soliden Mehrwert schaffen zu können.

(Fach-) Hochschule oder Universität?

Im Rahmen der Bachelorreform haben sich grundlegende Änderungen in der Struktur des Studiengangs ergeben. Im Unterschied zu den früheren Diplomstudiengängen der Betriebswirtschaftslehre, ist es auch am Titel nicht länger ersichtlich, ob der Abschluss von einer Hochschule oder von einer Universität verliehen wurde. Das obligatorische FH-Dipl. Betriebswirt bzw. Diplom-Betriebswirt (FH) von ehemaligen Fachhochschulen, im Vergleich zu den von Universitäten verliehenen Dipl. Betriebswirt, existiert in dieser Form nicht länger.

Dennoch bleiben die Schwerpunkte beider Ausbildungswege verschieden. Während sich Universitäten ihre Studiengänge oft eher quantitativ orientieren, Modellstrukturen herleiten und begründen, konzentrieren sich Hochschulen oft mehr auf die eigentliche Anwendung. Ein ausschlaggebendes Argument für oder gegen eine Hochschule mag es für viele sein, dass die akademische Laufbahn spätestens dann endet, wenn man sich für eine Promotion entscheidet.

Das Promotionsrecht verbleibt weiterhin bei den Universitäten. Zielt die akademische Karriere auf den Erwerb eines Dr.-Titels ab, durch eine Promotion (Dissertation), empfiehlt es sich gleich an einer Universität zu beginnen. Ein Wechsel von einer Hochschule auf eine Universität in einen Masterstudiengang oder PHD Programm, wird dabei oft durch Universitäten erschwert. Ein Wechsel von einer Universität zu einer Hochschule, bspw. nach dem Bachelor in ein Masterprogramm, ist jedoch größtenteils problemlos möglich.

BWL Hausarbeiten schreiben lassen

Wie bereits angesprochen, stellt die Ausarbeitung von Hausarbeiten im BWL Studium, neben den Klausuren, einen elementaren Teil der Prüfungsleistungen dar. Der Wettbewerb um begehrte Plätze als BWL-Absolvent ist groß und eine gute Abschlussnote ist ein wichtiges Kriterium und eine vorteilhafte Verhandlungsbasis bei Bewerbungsgesprächen.

Bei Hausarbeiten soll einerseits gezeigt werden, dass man sich in einen Sachverhalt gezielt einarbeiten und diesen verstehen kann. Andererseits, sollte man diesen dann strukturiert und anhand anerkannter Normen wiedergeben. Doch diese Systematik muss erst einmal gelernt werden. Oft wird der Student hierbei ins kalte Wasser geworfen und Einführungskurse zur wissenschaftlichen Erstellung akademischer Papiere gibt es kaum.

Viele Studenten greifen daher während ihres betriebswirtschaftlichen Studiums auf einen spezialisierten BWL Ghostwriter, ein Lektorat oder Korrekturleser zurück und können sich so gezielt Unterstützung holen. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Noten. Der bessere Notendurchschnitt vereinfacht wiederum deutlich den direkten Übergang von der Uni zum Job.

Dabei geht es gar nicht darum, sich die Prüfungskomponente durch eine dritte Person erbringen zu lassen, sondern vielmehr, sich gezielt in den Bereichen des BWL-Studiums durch das Ghostwriting helfen zu lassen, in denen man selbst nicht mehr weiterkommt. Ob sich nun Probleme auf inhaltlicher, struktureller, organisatorischer Ebene auftun oder aber einfach nur die Arbeit auf Rechtschreib- und Grammatikfehler geprüft werden soll: Von gezielter Unterstützung kann jeder Student profitieren. Ein erfahrener Ghostwriter kann die bereits geleistete Arbeit deutlich verbessern.

Die BWL Abschlussarbeit

Große Bedeutung während eines betriebswirtschaftlichen Studiums sollte in jedem Fall der Abschlussarbeit beigemessen werden. Die frühere Diplomarbeit als schriftlicher Abschluss eines wirtschaftlichen Diplomstudiengangs ist heute, durch die Bachelor-Reform, bereits fast völlig durch Bachelor- und Masterarbeiten ersetzt worden. Je nachdem ob man gerade die BWL Bachelorarbeit (Bachelor Thesis) oder die BWL Masterarbeit (Master Thesis) schreibt, trägt diese 15 - 30 % zur Abschlussnote bei.

Mit einem Umfang von 30 bis 60 Seiten stellt die Abschlussarbeit für viele die größte bisher verfasste Arbeit dar. Zusätzlich erfordert sie, anders als einfache Seminararbeiten aus den ersten Semestern des BWL Studiums, eine eigene Denkkomponente.

Die eigene Komponente der BWL Abschlussarbeit kann dadurch erbracht werden, dass gelernte Theorie auf ein komplexes Praxisbeispiel angewendet und ausgewertet wird. Oder aber auch dadurch, dass ein definierter Bereich mit eigenen Mitteln analysiert wird.

Quellen & nützliche Links

Leppin, Jonas (2013); Warum sich das BWL-Studium lohnt, Spiegel Online, www.spiegel.de/karriere/berufsstart/warum-sich-das-bwl-studium-lohnt-a-906882.html

Humboldt Universität Berlin - Studiengangsbeschreibung BWL, https://www.hu-berlin.de/studium/beratung/angebot/sgb/bwl

Lampe, Julia (2002); Eine kurze Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, http://www.wiwi.uni-regensburg.de/dowling/files/B4B_Workshop/Einfuehrung.pdf